Kleidung online verkaufen in UK (2026): Der echte Gewinn-Guide

Ich gebe es zu: Ich habe den Online‑Verkauf von Kleidung im UK lange für ein Selbstläufer‑Business gehalten. Fotos hochladen, Preis festlegen, Geld kassieren. 2026 hat mir diese Illusion Geld, Zeit und Nerven gekostet.

Erst Gebühren, Reichweite, Algorithmus‑Spielchen und HMRC‑Regeln haben mir gezeigt, wo der echte Gewinn entsteht – und wo nicht. Genau dort setzt dieser Guide an.

Vergleich der Plattformen für den Online‑Kleiderverkauf im Vereinigten Königreich (2026)

Diese Tabelle zeigt den Stand 2026 – nicht die Mythen von früher.

PlattformGebühren 2026ZahlungRealistisch gut für
Depop0% Verkaufsgebühr (UK), 2,9% + £0,30 ZahlungsabwicklungAutomatisch, Verzögerung möglichVintage, Trend‑Mode, kuratierte Shops
VintedKeine Verkäufergebühr, Käufer zahlt SchutzgebührNach LieferungSchneller Abverkauf, Marken‑Basics
eBayØ 12–15% + £0,40 pro BestellungeBay Managed PaymentsNischen, Auktionen, große Reichweite
Preloved0%Direkt mit KäuferLokal, kostenlos, langsam
Rebelle£15 pro verkauftem ArtikelNach AuthentifizierungDesigner & Luxus
ASOS MarketplaceAbo + ProvisionNach LieferungEigene Marke, Boutique‑Modell
Vestiaire Collective£13 bis 25%Nach AuthentifizierungHochpreisige Designerstücke
Thrift+Keine VorabkostenNach VerkaufBequemlichkeit statt Marge

Beste Orte für den Online‑Verkauf von Kleidung im UK

Depop

Depop ist 2026 nicht mehr einfach nur eine App – es ist ein Algorithmus‑Marktplatz.

Die gute Nachricht: Für UK‑Verkäufer gibt es keine Verkaufsprovision mehr. Die schlechte: Wer nicht sichtbar ist, verkauft nichts.

Erfolgreich sind Shops mit klarer Ästhetik, konsistenten Fotos und trendnahen Stücken. Einzelne Zufallsartikel gehen unter.

Vinted

Vinted wirkt kostenlos – und ist es technisch auch.

Doch der Preis wird auf den Käufer verlagert. Das drückt die Zahlungsbereitschaft bei höheren Preisen.

Ideal für Markenmode im Bereich £5–£40. Alles darüber verkauft sich langsamer als viele erwarten.

eBay

eBay ist 2026 teurer – aber ehrlicher.

Die Gebühren sind hoch, doch die Reichweite bleibt ungeschlagen. Wer Auktionen strategisch nutzt oder echte Nischen bedient, kann hier mehr erzielen als auf jeder Mode‑App.

Preloved

Preloved ist langsam. Aber kostenlos.

Ideal, wenn Sie Geduld haben und lokal verkaufen möchten – nicht, wenn Sie schnell Liquidität brauchen.

Secondhand Kleidung online verkaufen UK – Praxis 2026

Rebelle

Rebelle ist kein Marktplatz – es ist ein Filter.

Wenn Ihre Kleidung nicht hochwertig ist, scheitern Sie früh. Wenn doch, sparen Sie Zeit und minimieren Betrugsrisiken.

Die £15‑Gebühr lohnt sich nur bei echten Designerstücken.

Ein einzelnes authentisches Designerstück kann hier mehr bringen als zehn durchschnittliche Verkäufe anderswo.

ASOS Marketplace

ASOS Marketplace ist kein Nebenbei‑Projekt.

Es ist ein Markenaufbau‑Tool. Wer hier verkauft, muss liefern: Styling, Models, Konsistenz.

Für Profis stark. Für Anfänger frustrierend.

Gebrauchte Kleidung im Vereinigten Königreich verkaufen – Plattformen 2026

Vestiaire Collective

Vestiaire verkauft Vertrauen.

Die Authentifizierung kostet Zeit – aber sie erhöht den Verkaufspreis.

Wenn Sie Luxus besitzen, ist Geduld hier Teil der Rendite.

Thrift+

Thrift+ ist bequem – und das ist der Deal.

Sie tauschen Kontrolle und Marge gegen Zeit und Einfachheit.

Perfekt für volle Kleiderschränke. Schlecht für Gewinnmaximierung.

Was die meisten Verkäufer 2026 übersehen

Ab 30 Verkäufen oder rund £1.700 Umsatz pro Jahr werden Ihre Daten automatisch an HMRC gemeldet.

Das heißt nicht automatisch Steuerpflicht. Aber es heißt: Unsichtbar sind Sie nicht mehr.

Wer Kleidung nur weiterverkauft, macht oft keinen Gewinn. Wer systematisch flippt, schon.

Der Unterschied liegt nicht im Kleiderschrank – sondern in der Absicht.

Zurück zum Anfang

Am Anfang klang alles einfach.

Und das ist es – wenn Sie wissen, was Sie tun.

2026 belohnt nicht den, der am meisten einstellt, sondern den, der Plattformen versteht.

Der wahre Gewinn liegt nicht im Verkauf.

Sondern in der Strategie dahinter.

Ähnliche Beiträge