Ramadan‑Kalender Großbritannien 2026: Zeiten, Städte & was sich wirklich ändert

Ramadan 2026 bringt messbare Veränderungen: In Großbritannien liegen die Fastenzeiten je nach Stadt bei rund 11–12 Stunden – bis zu 6 Stunden kürzer als in Sommerjahren. Der Monat fällt in den Spätwinter, mit kühleren Temperaturen und stabileren Tagesrhythmen.

Diese Zahlen beeinflussen Gebetszeiten, Alltag und Energielevel konkret. Wer weiß, wann Iftar und Suhur in London, Birmingham oder Manchester beginnen, kann Planung und Fokus deutlich verbessern. Genau hier setzt der Überblick zu Zeiten, Städten und Unterschieden an.

Dieser aktualisierte Leitfaden erklärt dir Ramadan 2026 in Großbritannien: mit bestätigten Daten, realistischen Fastenzeiten, Unterschieden zwischen Städten – und warum dieses Jahr für viele Muslime leichter ist, als sie erwarten.

Ramadan‑Kalender Großbritannien – Gebets- und Fastenzeiten

Ramadan 2026 in Großbritannien: die entscheidenden Daten

Ramadan 2026 beginnt in Großbritannien voraussichtlich am Abend des Mittwoch, 18. Februar 2026. Der erste Fastentag ist damit Donnerstag, 19. Februar 2026. Das Ende wird für den Abend des 19. oder 20. März 2026 erwartet – abhängig von der Mondsichtung.

Eid al‑Fitr wird voraussichtlich am Freitag, 20. März 2026 oder Samstag, 21. März 2026 gefeiert. Die endgültige Bestätigung erfolgt jeweils durch lokale Moscheen und islamische Autoritäten.

Warum Ramadan 2026 „leichter“ ist als viele denken

Der unterschätzte Vorteil 2026: die Tageslänge. Da Ramadan zwischen Februar und März liegt, fasten Muslime in Großbritannien im Schnitt nur 11 bis 13 Stunden pro Tag.

Zum Vergleich: In Sommer‑Ramadans können es über 18 Stunden sein. 2026 bedeutet das:

  • späterer Suhur (meist nach 5:00 Uhr)
  • früheres Iftar (zwischen ca. 17:30 und 18:30 Uhr)
  • mehr Energie für Gebet, Familie und Arbeit

Gebets‑ und Fastenzeiten 2026: was wirklich zählt

Ein Ramadan‑Kalender ist kein religiöses Symbol – er ist ein Planungswerkzeug. Wichtig zu wissen:

  • Fajr: Beginn des Fastens (nicht Sonnenaufgang)
  • Maghrib: Zeitpunkt für Iftar
  • Ischa & Tarawih: variieren je nach Moschee

Die angegebenen Zeiten sind Startzeiten. Jamaat‑Gebete können 5–20 Minuten später stattfinden. Prüfe immer den Aushang oder die Website deiner lokalen Moschee.

Städte im Vergleich: London, Birmingham, Manchester

Auch innerhalb Großbritanniens unterscheiden sich die Zeiten spürbar:

  • London: etwas frühere Iftar‑Zeiten
  • Birmingham & Manchester: ca. 5–10 Minuten später
  • Schottland (Glasgow, Edinburgh): längere Tage, späteres Iftar

Ein Beispiel aus der ersten Woche (Richtwerte):

  • London: Suhur ~05:30 | Iftar ~17:30
  • Birmingham: Suhur ~05:25 | Iftar ~17:40
  • Glasgow: Suhur ~05:15 | Iftar ~17:50

Für exakte Zeiten empfehlen sich offizielle Timetables der Moscheen oder Organisationen wie East London Mosque oder Islamic Relief UK.

Ramadan im Alltag: Arbeit, Schule, Verkehr

2026 fällt Ramadan komplett außerhalb der britischen Sommerferien. Das bedeutet:

  • normale Schulzeiten
  • reguläre Arbeitswochen
  • keine extrem späten Tarawih‑Gebete

Viele Arbeitgeber zeigen inzwischen Flexibilität – etwa durch frühere Arbeitszeiten oder Homeoffice. Ein kurzer Hinweis vor Ramadan hilft oft mehr als man denkt.

Müssen Nicht‑Muslime etwas beachten?

Nein – aber Verständnis hilft. Gemeinsame Meetings kurz vor Sonnenuntergang oder Firmenevents mit Essen am frühen Abend können für Fastende schwierig sein. Kleine Anpassungen wirken groß.

Halal‑Essen & Iftar außer Haus

Gerade in Städten wie London, Birmingham und Manchester ist das Angebot 2026 größer denn je. Viele Restaurants bieten:

  • spezielle Ramadan‑Menüs
  • Iftar‑Buffets
  • späte Öffnungszeiten bis 23:00 Uhr

Besonders in London wächst die Halal‑Food‑Szene weiter – von türkisch über südasiatisch bis modern‑britisch.

Was du aus Ramadan 2026 mitnehmen solltest

Am Anfang sah es aus wie ein Kalender.

Am Ende ist es eine Einladung: Ramadan 2026 gibt dir Zeit – nicht weniger. Kürzere Tage, klarere Strukturen, weniger körperliche Extreme.

Wer das erkennt, erlebt diesen Monat nicht als Belastung, sondern als seltene Pause im britischen Alltag.

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