Die 10 besten Strände in Großbritannien 2026 – was Reisende fast immer falsch einschätzen
Britische Strände werden systematisch unterschätzt. Nicht, weil sie schlechter wären – sondern weil falsche Bilder im Kopf sitzen: grauer Himmel, kaltes Wasser, viel Wind. Wer so denkt, verpasst dramatische Küsten, überraschend klares Meer und Strände, die locker mit Südeuropa mithalten.
2026 lohnt sich ein genauer Blick mehr denn je. Denn zwischen Cornwall, Wales und Schottland liegen Orte, die Reisende fast immer falsch einschätzen – und genau dort beginnen die besten Strandmomente Großbritanniens.
2026 sind viele der besten Strände Großbritanniens leichter zugänglich, besser organisiert und klarer reguliert als je zuvor. Wer weiß, wann man kommen muss, wo man parkt und was es wirklich kostet, erlebt Küsten, die mit Südeuropa mithalten – nur ohne Massentourismus.
Das hier ist keine romantische Liste. Es ist ein praktischer Leitfaden für Menschen, die nicht raten wollen.

1. Formby Beach (Merseyside)
Formby Beach sieht harmlos aus. Flach. Breit. Familienfreundlich.
Was viele nicht wissen: Er ist Teil eines streng geschützten National‑Trust‑Gebiets mit festen Zugangsregeln, saisonalen Parkplatzschließungen und klaren Kosten.
2026 konkret:
📍 Adresse: Lifeboat Road, Formby, Liverpool L37 1PH
🚗 Parken: £9 pro Auto (National Trust, Lifeboat Road)
🕘 Strand: ganztägig offen
🚆 Anreise: Merseyrail bis Freshfield, dann ca. 20 Minuten zu Fuß
Wichtig: Der Victoria‑Road‑Parkplatz bleibt bis Frühjahr 2026 geschlossen. An sonnigen Wochenenden wird ausdrücklich empfohlen, nicht mit dem Auto anzureisen.

2. West Wittering Beach (West Sussex)
West Wittering ist kein Geheimtipp. Und genau deshalb ist er reglementiert.
Der Strand funktioniert nur, weil Parken, Zeiten und Preise strikt gesteuert werden.
2026 konkret:
📍 Adresse: West Strand, West Wittering PO20 8AJ
🚗 Parken (Hochsaison, Wochenende): bis £15,45 pro Auto
🕡 Öffnung: Sommer 06:30–20:30, Winter 07:00–18:00
📞 West Wittering Estate: +44 1243 514143
Vorab‑Buchung spart bis zu 25 %. Ohne Reservierung riskieren Sie Abweisung bei voller Auslastung.

3. Bournemouth Beach (Dorset)
Bournemouth ist der Gegenbeweis zur These, britische Strände seien unpraktisch.
Hier ist alles organisiert: Promenade, Aufzüge, barrierefreie Strandhütten, Rettungsschwimmer.
2026 konkret:
🚆 London Waterloo → Bournemouth: ca. 2 Std., Tickets ab £18 (Advance)
🏖️ Blaue Flagge: ja
♿ Barrierefreiheit: voll ausgebaut

4. Holkham Beach (Norfolk)
Holkham ist kein Strand. Es ist Raum.
Mehrere Kilometer Sand, Dünen, Himmel – und selbst im Hochsommer wirkt nichts voll.

5. Brancaster Beach (Norfolk)
Brancaster ist das, was Instagram verspricht – und selten hält.
Flaches Wasser, saubere Linien, endloser Horizont. Besonders stark bei Sonnenuntergang.

6. Holkham National Nature Reserve
45 Meilen geschützte Küste. Keine Hotels. Keine Werbung.
Wer hierher kommt, kommt nicht für Aktivitäten – sondern für Stille.

7. Cley‑next‑the‑Sea & Salthouse Beach
Diese Strände sind nicht spektakulär.
Sie sind ehrlich. Und genau deshalb bleiben sie im Kopf.


8. Southwold Beach (Suffolk)
Southwold fühlt sich an wie ein anderes Jahrzehnt – im besten Sinne.

9. (bewusst ausgelassen)
Nicht jeder großartige Strand muss in einer Liste stehen.
10. Durdle Door (Dorset)
Durdle Door ist kein Strand, den man „mal eben“ besucht.
2026 konkret:
📍 Adresse: Durdle Door, West Lulworth, BH20 5PU
🚗 Parken: bis £20 pro Tag (Lulworth Estate)
🕗 Öffnung Parkplatz: 08:00–21:00 (Sommer), 08:00–17:00 (Winter)
🥾 Fußweg: ca. 20 Minuten, steil
Wer hierher kommt, sollte wissen: Die Aussicht belohnt – aber nur vorbereitete Besucher.

Am Ende bleibt eine Erkenntnis:
Britische Strände sind nicht schlechter. Sie verlangen nur, dass man sie ernst nimmt.






